Der Liebesbeweis als kleine, feine Geste

In keiner Beziehung ist immer alles eitel Sonnenschein. Konflikte gehören zu einer Beziehung ebenso wie glückliche Momente. Natürlich sollten letztere schon überwiegen. Keine Seite hat ausschließlich recht und manchmal spürt man auch, wenn man sich dem Partner gegenüber nicht gut verhalten hat. Spätestens dann ist es wohl an der Zeit für einen Liebesbeweis.

Was ist ein gelungener Liebesbeweis?

Ein gelungener Liebesbeweis ist nicht etwa die große Geste wie der Kauf eines Schmuckstücks oder einer teuren Handtasche, die Buchung eines spontanen Urlaubs oder der Besuch eines Edelrestaurants. Natürlich kann auch so etwas unter Umständen gut ankommen, taugt aber nicht dazu, wirkliche Enttäuschungen wieder wettzumachen.
 
Der echte Liebesbeweis drückt sich eher in kleinen und alltäglichen Gesten aus. Wenn Sie beispielsweise zu Jähzorn neigen, sollten Sie sich das zerknirscht eingestehen und an sich arbeiten. Ihre Partnerin oder Ihr Partner wird das durchaus merken und Ihr Bemühen als Liebesbeweis empfinden.
 
Schließlich kennt er oder sie Sie gut genug und merkt, dass Sie sich wirklich anstrengen.

Kleine Gesten ohne große Worte

Ein hübscher und unerwartet überreichter Blumenstrauß kann natürlich ebenfalls ein Liebesbeweis sein, ebenso wie die Erfüllung einer Aufgabe im Haushalt, vor der man sich normalerweise drückt, man aber weiß, wie viel dem Partner daran liegt.
 
Ein Liebesbeweis kann es auch sein, sich dem Partner zuliebe eine schlechte Angewohnheit abzugewöhnen oder mit ihm oder ihr etwas zu unternehmen, was sich der andere unbedingt wünscht, worauf man aber selbst keine so große Lust hat. Wer weiß, vielleicht finden Sie ja tatsächlich Gefallen an einem Tanzkurs oder am Besuch des Botanischen Gartens.
 
Große Opfer bringen müssen Sie für einen solchen Gefallen dem anderen zuliebe erst mal nicht. In der Liebe sollte man immer offen und spontan bleiben und die kleinen Liebesbeweise dürfen im Prinzip nie aufhören.


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